Neue Bestattungsarten

BaumbestattungBaumbestattung
Eine alternative Bestattungsform.

LuftbestattungLuftbestattung
Die Asche wird von einem Heißluftballon aus in die Luft verstreut.

Diamantisierung
Motorradbestattung

Die BaumbestattungBaumbestattung
Eine alternative Bestattungsform.

Die letzte Ruhe an den Wurzeln eines Baumes zu finden und die Grabpflege der lebendigen Natur zu überlassen – das ist heute für immer mehr Menschen eine sehr schöne und würdevolle Alternative zu herkömmlichen Bestattungsformen. Voraussetzung für die Baumbestattung sind die Entscheidung zur FeuerbestattungFeuerbestattung
Die Verbrennung oder Einäscherung eines Verstorbenen.
und eine entsprechende Willenserklärung. Viele Interessenten suchen sich zu Lebzeiten „ihren“ Baum aus; zum Beispiel einen Platz an einem Gemeinschaftsbaum. Auch die Möglichkeiten des Familien- oder Freundschaftsbaums werden gern gewählt. Für Hannoveraner besonders verkehrsgünstig gelegen ist beispielsweise der Seelwald auf dem Seelhorster FriedhofFriedhof
Meist parkähnlich angelegter Ort für die Bestattung Verstorbener.
.

Informationen zur Baumbestattung finden Sie hier:
http://www.deister-ruheforst.de/
http://www.friedwald.de

Die LuftbestattungLuftbestattung
Die Asche wird von einem Heißluftballon aus in die Luft verstreut.

Im Rahmen einer besonderen Zeremonie wird die Asche von einem Heißluftballon aus in ruhiger Fahrt über einem großen Waldgebiet in Frankreich ausgestreut. Angehörige können an der Zeremonie teilnehmen. Ähnlich wie bei der SeebestattungSeebestattung
Die Urne wird in einem vorgesehenen Gebiet dem Meer übergeben.
empfiehlt es sich auch bei der Luftbestattung, zu Lebzeiten eine entsprechende Verfügung zu hinterlegen, die den Wunsch, auf diese Weise die letzte Ruhe zu finden, eindeutig erkennen lässt. Auch eine amtliche Genehmigung ist erforderlich.

Die Diamantisierung
Die Diamantisierung setzt die FeuerbestattungFeuerbestattung
Die Verbrennung oder Einäscherung eines Verstorbenen.
, also die EinäscherungEinäscherung
Siehe Feuerbestattung
des Verstorbenen voraus. Ein Teil des verbliebenen Kohlenstoffs der Asche wird unter enormem Druck und bei Temperaturen von mehr als 1.500° C zu einem synthetischen Diamanten gepresst, der den Hinterbliebenen eine Erinnerung an den Verstorbenen ermöglicht. Die anorganische Asche wird wie üblich beigesetzt.

Motorradbestattungen
Seit dem Jahr 2012 werden in Deutschland Überführungen des Sarges oder der UrneUrne
Gefäß aus Metall zur Aufnahme der Asche nach der Kremierung.
mit einem Motorrad angeboten. Die Motorräder vom Typ Harley Davidson und Kawasaki und Motorradbeiwagen wurden speziell zu diesem Zweck gebaut und zugelassen. Ob eine Erinnerungsfahrt vorbei an den Stationen des Lebens oder die letzte Fahrt von der Kapelle zum Grab, Biker und Motorradfreunde können hier ihre besondere Verbindung zum Zweirad zeigen.

Informationen zur unserem Partner für Motorradbestattungen finden Sie hier:
www.jg-motorradbestattungen.de

Die SeebestattungSeebestattung
Die Urne wird in einem vorgesehenen Gebiet dem Meer übergeben.

Die Seebestattung erfolgt vorwiegend in der Nord- und Ostsee sowie im Atlantik durch Versenken der speziellen See-UrneSee-Urne
Gefäß aus Metall zur Aufnahme der Asche nach der Kremierung.
außerhalb der Drei-Meilen-Zone. Die Angehörigen können der Zeremonie beiwohnen. Sie erhalten einen Seekartenausschnitt mit dem markierten Urnenbeisetzungsort sowie einen Auszug aus dem Schiffstagebuch. Die Seebestattung ist eine Alternative für Menschen, die eng mit dem Meer verbunden waren. Es bleibt zu bedenken, dass den Hinterbliebenen kein wirklicher Ort der Trauer bleibt.

Die WeltraumbestattungWeltraumbestattung
Abschuss eines symbolischen Teils der Asche.

Die Bestattung von Totenasche im Weltraum wird seit einigen Jahren von einem amerikanischen Spezialunternehmen angeboten. Dabei werden einige Gramm der Asche des Verstorbenen in einer Mikro-Urne mit einer Trägerrakete in eine niedrige Erdumlaufbahn gebracht, die bereits nach kurzer Zeit wieder an einem kleinen Fallschirm in die Erdatmosphäre eintritt.

Die Bach-/Fluss-/Seebestattung
Diese Bestattungsformen sind Varianten der sogenannten Naturbestattung und in einigen europäischen Ländern gestattet, in Deutschland dagegen nicht zulässig. Das Einstreuen der Asche in einen idyllischen Gebirgsbach, in dem sie bis zum Meer getragen wird, kann vor allem für Menschen mit inniger Verbundenheit zur Natur eine schöne und harmonische Vorstellung sein. Sogar die Auswahl des persönlichen Wunschbachs ist möglich, vom kleinen Gletscherbach bis zum tosenden Wasserfall. Manche Anbieter ermöglichen auch die Bestattung im Lago Maggiore, in der Adria oder das Verstreuen der Asche an einer Steilküste in Spanien. Bei all diesen Optionen ist aber zu bedenken, dass den Hinterbliebenen kein wirklicher Ort der Trauer bleibt.

Informationen zur Seebestattung finden Sie hier:
http://www.dsbg.de

Die Felsbestattung, die AlmwiesenbestattungAlmwiesenbestattung
Die Asche wird auf einer Almwiese beigesetzt

Auch die Felsbestattung ist zurzeit ausschließlich in der Schweiz gestattet. Hierbei wird die Asche des Verstorbenen unter der Grasnarbe eines Gemeinschaftsfelsens in den Walliser Alpen verstreut. Da der natürliche Charakter der Landschaft erhalten bleiben soll, sind das Aufstellen von Grabsteinen und das Einbringen fremder Blumen nicht möglich. Die Angehörigen können aber an der Zeremonie der Beisetzung teilnehmen und haben jederzeit Zugang zum Bestattungsort. Eine Variante ist die Almwiesenbestattung. Hier wird die Asche auf einer wunderschönen Almwiese in einem Blumenmeer eingebracht – auf Wunsch auch unter einem Edelweiß.

Verwahrung der Totenasche zu Hause
Viele Menschen möchten heute den Verstorbenen in enger, liebender Erinnerung behalten und können sich mit den herkömmlichen Bestattungsarten nicht anfreunden. Das deutsche Bestattungsrecht verbietet es allerdings, hierzulande die Asche eines Verstorbenen im Privatbereich zu verwahren.

 

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